Toiletten für alle

Toiletten für alle

Sozialprojekt “Toiletten für alle” – Stiftung Leben pur

Interview mit Lisa Maier zum Projekt “Toiletten für alle”

Was ist das Projekt „Toiletten für alle“?

Das Pro­jekt „Toi­let­ten für al­le“ der Stif­tung Le­ben pur setzt sich für den (Um-)Bau von spe­zi­ell aus­ge­stat­te­ten Sa­ni­tär­räu­men nach DIN 18040 ein, um da­mit die Teil­ha­be von Men­schen mit schwe­rer und mehr­fa­cher Be­hin­de­rung am öf­fent­li­chen Le­ben zu er­mög­li­chen. Die­se spe­zi­ell aus­ge­stat­te­ten Sa­ni­tär­räu­me nach DIN 18040 sind zu­sätz­lich mit ei­nem Per­so­nen­lif­ter (De­cken- oder Stand­lif­ter), ei­ner hö­hen­ver­stell­ba­ren Pfle­ge­lie­ge mit ab­klapp­ba­rem Sei­ten­git­ter so­wie ei­nem luft­dicht ver­schließ­ba­ren Ab­fall­be­häl­ter aus­ge­stat­tet und bie­ten bei ei­nem ca. 12 m² gro­ßen Raum ge­nü­gend Platz für den Wech­sel von In­kon­ti­nenz­ein­la­gen (sie­he Beispielgrundriss).

Be­trof­fe­ne und de­ren As­sis­tenz müs­sen oft­mals un­hy­gie­ni­sche und ent­wür­di­gen­de Si­tua­tio­nen in Kauf neh­men, wenn das Wech­seln von In­kon­ti­nenz­ein­la­gen auf den Bö­den öf­fent­li­cher (Sanitär-)Räume statt­fin­den muss

Al­le „Toi­let­ten für al­le“, die nach un­se­ren Qua­li­täts­stan­dards er­baut bzw. ein­ge­rich­tet wer­den, zeich­nen wir mit un­se­rem Qua­li­täts­sie­gel aus. Mög­li­che Or­te für ei­ne „Toi­let­te für al­le“ kön­nen öf­fent­lich zu­gäng­lich Ge­bäu­de und Ein­rich­tun­gen, ins­be­son­de­re Neu­bau­ten, wie bei­spiels­wei­se Be­hör­den, Rat­häu­ser, Tou­ris­mus­zen­tren, Veranstaltungs‑, Be­geg­nungs- und Frei­zeit­zen­tren, Mu­se­en, Thea­ter, Ki­nos, Ver­gnü­gungs- und Tier­parks, Flug­hä­fen, Sport­stät­ten, Schwimm­bä­der, Stadt- und Ein­kaufs­zen­tren etc. sein. Al­le be­reits rea­li­sier­ten „Toi­let­ten für alle“-Standorte in Deutsch­land sind auf un­se­rer Web­sei­te zu fin­den: https://​www​.toi​let​ten​-fu​er​-al​le​.de/​w​o​-​w​i​e​/​n​c​.​h​tml

Ne­ben den für ei­ne „Toi­let­te für al­le“ ge­for­der­ten Merk­ma­len emp­fiehlt sich die Aus­stat­tung mit ei­nem hö­hen­ver­stell­ba­ren Wasch­be­cken, ei­nem Dusch-WC mit 2 Toi­let­ten­pa­pier­hal­te­run­gen, 2 Klei­der­ha­ken (in 2 un­ter­schied­li­chen Grö­ßen), ei­nem Pa­ra­vent zur Wah­rung der In­tim­sphä­re und ei­nem De­cken­ha­ken über dem WC für in­di­vi­du­el­le Trans­fer­hil­fen, wie z.B. ei­ne Strick­lei­ter. Dies ist aber kei­ne Vor­aus­set­zung für die Be­zeich­nung „Toi­let­te für al­le“. Au­ßer­dem gibt es ei­nen mo­bi­len „Toi­let­ten für alle“-Container, wel­cher für Fir­men­ver­an­stal­tun­gen, Stadt- und Stra­ßen­fes­te, Fes­ti­vals, Kon­zer­te etc. ge­mie­tet wer­den kann und da­mit die Teil­ha­be von Men­schen mit schwe­ren und mehr­fa­chen Be­hin­de­run­gen an Frei­luft­ver­an­stal­tun­gen ermöglicht.

Kurze Vorstellung zu Lisa Meier

Mein Na­me ist Li­sa Mei­er und ich be­treue seit März 2021 das Pro­jekt „Toi­let­ten für al­le“ der Stif­tung Le­ben pur. Die­ses wur­de zu­letzt von Na­di­ne Held ko­or­di­niert, die ich nun wäh­rend ih­rer El­tern­zeit ver­tre­te. Seit­her ver­su­che ich das Pro­jekt „Toi­let­ten für al­le“ wei­ter vor­an­zu­trei­ben und be­kann­ter zu ma­chen, so­dass noch vie­le wei­te­re „Toi­let­ten für al­le“ in Deutsch­land ent­ste­hen. Zu mei­nem be­ruf­li­chen Hin­ter­grund: Ich ha­be ein Mas­ter­stu­di­um in Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ma­nage­ment ab­sol­viert und in der Ver­gan­gen­heit schon in un­ter­schied­li­chem Kon­text mit be­hin­der­ten Men­schen Kon­takt ge­habt, z.B. durch mein fa­mi­liä­res Um­feld so­wie durch mein so­zia­les En­ga­ge­ment im Senegal/​Westafrika, wo ich mich seit 2014 u.a. für die In­te­gra­ti­on und Ver­bes­se­rung der Le­bens­be­din­gun­gen von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen einsetze.

Toilette für alle im Erlebnis-Zoo Hannover

Warum gibt es hier noch keine flächendeckende Lösung und was heißt das für die Familien?

Öf­fent­lich zu­gäng­li­che Toi­let­ten und Ba­by­wi­ckel­ti­sche sind in un­se­rer heu­ti­gen mo­bi­len Ge­sell­schaft ei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit und auch bar­rie­re­freie WC‘s gibt es heut­zu­ta­ge an vie­len Or­ten in Deutsch­land. Doch für Men­schen mit schwe­ren und mehr­fa­chen Be­hin­de­run­gen so­wie al­ters- oder un­fall­be­ding­ter In­kon­ti­nenz ist ein Be­hin­der­ten-WC oft un­zu­rei­chend. Da­her müs­sen von den Be­trof­fe­nen und de­ren As­sis­tenz oft­mals un­hy­gie­ni­sche und ent­wür­di­gen­de Si­tua­tio­nen in Kauf ge­nom­men wer­den, wenn das Wech­seln von In­kon­ti­nenz­ein­la­gen auf den Bö­den öf­fent­li­cher (Sanitär-)Räume statt­fin­den muss. „Toi­let­ten für al­le“ sind die Lö­sung für die­se men­schen­un­wür­di­ge und unhygienische
Si­tua­ti­on! Für Fa­mi­li­en be­deu­tet dies, dass sie sich deut­lich län­ger aus­wärts auf­hal­ten kön­nen, da sie oh­ne den Zu­gang zu ei­ner „Toi­let­te für al­le“ nach ca. ein bis zwei Stun­den wie­der nach Hau­se zu­rück­keh­ren müssen.

Wie kann man das Projekt als Einzelperson oder als Unternehmen unterstützen?

Das Pro­jekt „Toi­let­ten für al­le“ kön­nen so­wohl Ein­zel­per­so­nen als auch Un­ter­neh­men zum ei­nen fi­nan­zi­ell, zum an­de­ren als Mul­ti­pli­ka­tor un­ter­stüt­zen. Ei­ne Spen­de kann ent­we­der di­rekt über uns oder über un­se­ren Auf­tritt auf Spen​den​por​tal​.de er­fol­gen: https://​www​.spen​den​por​tal​.de/​p​r​o​j​e​k​t​e​/​p​r​o​j​e​k​t​/​2​048 Als ope­ra­ti­ve Stif­tung sind wir maß­geb­lich auf Spen­den an­ge­wie­sen, um die flä­chen­de­cken­de Ver­brei­tung von „Toi­let­ten für al­le“ umzusetzen.
Ei­ne wei­te­re Mög­lich­keit der Un­ter­stüt­zung ist das En­ga­ge­ment als Mul­ti­pli­ka­tor. Da­mit ist die Be­kannt­ma­chung des Pro­jekts, z.B. in den ein­zel­nen Städ­ten und Kom­mu­nen, ge­meint. Ger­ne stel­len wir hier­zu In­for­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en zu Ver­fü­gung und ste­hen als An­sprech­part­ner zur Ver­fü­gung. Mul­ti­pli­ka­to­ren kön­nen In­ter­es­sier­te Ein­rich­tun­gen da­bei für wei­te­re In­for­ma­tio­nen im­mer an uns ver­wei­sen. Wir über­neh­men dann die wei­te­re Be­ra­tung und hel­fen ger­ne weiter!

Lisa, erzähle bitte etwas über dein Warum und was dir deine Arbeit gibt / von was bis du überzeugt?

Mir per­sön­lich liegt das Pro­jekt „Toi­let­ten für al­le“ sehr am Her­zen, da ich mich ak­tiv da­für ein­set­zen möch­te, die Le­bens­qua­li­tät und ‑be­din­gun­gen von Men­schen mit Kom­ple­xen Be­hin­de­run­gen zu ver­bes­sern. Es ist mir wich­tig, dass je­der Mensch in Wür­de le­ben kann so­wie sich dort auf­hal­ten kann, wo er ger­ne sein oder hin­fah­ren möch­te. Vie­le Men­schen müs­sen ih­ren Be­we­gungs­ra­di­us stark ein­schrän­ken bzw. ge­nau pla­nen, da sie sich oh­ne „Toi­let­te für al­le“ nur sehr be­grenzt au­ßer Haus auf­hal­ten kön­nen. Für die­se Gleich­stel­lung mit ge­sun­den Men­schen, die je­de her­kömm­li­che Toi­let­te nut­zen kön­nen, möch­te ich mich wei­ter­hin en­ga­gie­ren. Ich bin über­zeugt, dass „Toi­let­ten für al­le“ für die Be­dürf­nis­se von Men­schen mit schwe­ren und mehr­fa­chen Be­hin­de­run­gen im sa­ni­tä­ren Be­reich die op­ti­ma­le Maß­nah­me ist, wes­halb ich mich wei­ter­hin für die Be­kannt­heit und Ver­brei­tung die­ses wert­vol­len Pro­jekts einsetze.

Siegelübergabe Toilette für alle Pfaffenhofen a.d.Ilm

100. Toilette für alle in München-Riem

Siegelübergabe Toilette für alle Westbad Regensburg

Großes Dankeschön an viele helfende Hände

An die­ser Stel­le möch­te ich mich beim Pro­gramm „Bay­ern bar­rie­re­frei“ des So­zi­al­mi­nis­te­ri­ums in Bay­ern be­dan­ken. Seit 2016 un­ter­stützt die In­itia­ti­ve das Pro­jekt „Toi­let­ten für al­le“ und macht die Grund­fi­nan­zie­rung mög­lich. Dar­an schließt sich auch mein Dank an die Pro­jekt­in­itia­to­rin von „Toi­let­ten für al­le“ in Deutsch­land. Frau Dr. Ni­co­la Mai­er-Mi­chalitsch hat 2012 die Pro­jekt­idee aus Eng­land mit nach Deutsch­land ge­bracht und maß­geb­lich eta­bliert. Seit­her trägt das Pro­jekt „Toi­let­ten für al­le“ ak­tiv zur In­te­gra­ti­on von Men­schen mit In­kon­ti­nenz­pro­ble­men so­wie Kom­ple­xer Be­hin­de­rung in un­se­re Ge­sell­schaft bei. Die An­zahl der Nut­zer ei­ner „Toi­let­te für al­le“ wer­den im Hin­blick auf den de­mo­gra­fi­schen Wan­del wei­ter­hin stei­gen, da z. B. auch Men­schen mit der höchs­ten Pfle­ge­stu­fe zur Ziel­grup­pe von „Toi­let­ten für al­le“ ge­hö­ren. Eben­so sind vor al­lem Men­schen mit ho­her Quer­schnitts­läh­mung, Schä­del-Hirn-Trau­ma, an­ge­bo­re­ner schwe­rer kör­per­li­cher und geis­ti­ger Be­hin­de­rung, Mul­ti­pler Skle­ro­se so­wie al­ters­be­ding­ter Pfle­ge­be­dürf­tig­keit und De­menz auf die Be­reit­stel­lung ei­ner „Toi­let­te für al­le“ angewiesen.

Der Exote „Mehr-Kind-Familie“

Der Exote „Mehr-Kind-Familie“

Stän­dig hö­re ich von Fa­mi­li­en mit meh­re­ren Kin­dern, dass sie sich be­grün­den und recht­fer­ti­gen müssen.

Vie­le Mehr­kind-Fa­mi­li­en sind ein­fach sehr ent­täuscht. Da freut man sich auf sein heiß er­sehn­tes Wun­der und dann be­kommt man Fra­gen ge­stellt wie:

  • War das geplant?
  • Könnt ihr euch das über­haupt leisten?
  • Wie wollt ihr dann den Kin­dern ge­recht werden?
  • War euch lang­wei­lig und wie möch­tet ihr dann in den Ur­laub fahren?
  • War­um tut ihr euch das an?

Die­se Re­ak­tio­nen, oft auch in fa­mi­liä­ren und freund­schaft­li­chen Krei­sen, tun ein­fach weh und man fühlt sich un­ver­stan­den und viel­leicht so­gar ein we­nig aus­sät­zig. Men­schen, die wir ger­ne ha­ben, uns na­he­ste­hen oder Leu­te mit de­nen wir ei­gent­lich gar nichts am Hut ha­ben- al­le müs­sen sie da­zu ih­re Mei­nung un­ge­fragt und laut kundtun.

Aber war­um re­agiert das Um­feld so?

Wenn man doch Lie­be un­be­grenzt tei­len kann, ob­wohl Kin­der zwar ei­nem das Le­ben und ei­nen selbst um­krem­peln und den­noch al­les so viel bun­ter und voll­stän­di­ger wird?

Zum ei­nen ist es wohl die Neu­gier­de und die ei­ge­nen Ängs­te. Kann man das über­haupt schaf­fen mit 3, 4, 5 oder mehr Kin­dern? Wenn ei­nem doch im All­tag im­mer wie­der die­se Mo­men­te und die­se Pha­sen be­glei­ten, in de­nen man viel­leicht be­reits mit ei­nem Kind wirk­lich rund­her­um aus­ge­las­tet ist?

Un­se­re Kids kön­nen uns her­aus­for­dern. Zu we­nig Schlaf, die Un­zu­frie­den­heit, die ei­nem ent­ge­gen­schlägt, ob­wohl man ver­sucht im­mer al­les rich­tig zu ma­chen und un­se­re Ent­täuscht dar­über. Der stän­di­ge Emo­ti­ons­wech­sel von hei­ter über be­wölkt bis hin zu tie­fer Wut und La­chen bis zum Um­fal­len– die­se Emo­tio­nen ver­su­chen wir als El­tern stän­dig ab­zu­fan­gen und ins Lot zu brin­gen. Sind der so­zia­le Rei­bungs­punkt, Trös­ter, Er­zie­her, Leh­rer und Freund.

Ne­ben­her ver­su­chen wir ei­nen ein­wand­frei­en Haus­halt zu füh­ren und et­was Ge­sun­des und Selbst­ge­koch­tes auf den Tisch zu stel­len, was auf­grund sei­ner grü­nen Far­be ge­ne­rell ab­ge­lehnt wird.

Manch­mal schlägt ei­nem auch Neid entgegen.

„Ihr habt es gut, bei euch sind ja auch die Groß­el­tern da. Du musst ja nicht ar­bei­ten ge­hen und kannst zu Hau­se blei­ben. Bei euch ist es egal, In den Ur­laub fahrt ihr ja so­wie­so nicht. Wenn wir das hät­ten, dann wür­den wir das auch schaffen.“

Ei­ne an­de­re Be­grün­dung kann auch im Durch­schnitt liegen.

Al­les, was sich im Ge­wöhn­li­chen be­wegt, fällt nicht wei­ter auf. Ist man als Frau zwi­schen 160 und 175cm groß und wiegt zwi­schen 60 und 80 Ki­lo, geht man in der Mas­se un­ter. Hat man je­doch Schuh­grö­ße 43, ist Über- oder Un­ter­ge­wich­tig wird man selbst zum Brenn­punkt. Die durch­schnitt­li­che An­zahl der Kin­der in Deutsch­land be­trägt 1,5 pro Fa­mi­lie. Tja, da fällt man mit 3 oder mehr Kin­dern ein­fach auf.

Ganz klar, meh­re­re Kin­der be­deu­ten meh­re­re In­di­vi­du­en und je­des ist ein wun­der­ba­res Uni­kat, möch­te aber auf sei­ne Wei­se er­zo­gen, ge­trös­tet und ge­för­dert wer­den.
Al­so, wie schafft man das al­les? Wie schafft ihr das? Viel­leicht sind dies doch Fra­gen der ei­ge­nen Un­si­cher­heit und dem Ge­fühl ei­ner Groß­fa­mi­lie nicht ge­wach­sen sein zu können.

Warum nicht selbst drucken lassen

Warum nicht selbst drucken lassen

Mehrwert durch Beratung & Dienstleistung

Um wirk­lich ver­ste­hen zu kön­nen, war­um es durch­aus Sinn macht, den Druck­auf­trag an eu­re Fo­to­gra­fin Mün­chen zu über­ge­ben, muss sich ein ganz klein we­nig mit dem kom­ple­xen The­ma Se­hen, Farb­raum, Ka­li­brie­rung und Druck­ma­te­ri­al aus­ein­an­der­set­zen. Ich ha­be ver­sucht die tech­ni­schen Hin­ter­grün­de im un­te­ren Ab­satz kurz und leicht ver­ständ­lich zu­sam­men zu fassen.

Fotografin München: Produkte & Druck

Auf­nah­me Kun­de nach Bildbearbeitung

So wür­de der Druck oh­ne wei­te­re Be­ar­bei­tung auf Lein­wand aus­se­hen. Das ge­wähl­te Ma­te­ri­al bie­tet wei­che Ver­läu­fe und ge­rin­ge Kon­tras­te.
Kor­ri­gier­te Auf­nah­me für den Druck nach Ein­le­sen des Soft­pro­ofs vom Her­stel­ler un­ter Be­rück­sich­ti­gung des Trägermaterials.

Fotografin München: Produkte & Druck

TECHNISCHES VERSTÄNDNIS

Sehen von Farbe

Wir lie­ben das brei­te Spek­trum an Far­ben und kön­nen zwi­schen den ein­zel­nen Tö­nen un­ter­schei­den – mint-grün, oliv-grün, gras-grün. Aber auch Hel­lig­keit / Lu­mi­n­an­zen kann un­ser Au­ge ganz klar un­ter­schei­den – hell-grün, mitt­le­res-grün, dun­kel-grün. Un­ser Sin­nes­or­gan kann noch mehr und un­ter­schei­den zu­sätz­lich zwi­schen Sät­ti­gungs­gra­den, ob kräf­ti­ges oder zar­tes Grün. Ei­ne all­täg­li­che Sa­che, die wir uns nicht im­mer be­wusst ma­chen. Da un­ser Ge­hirn je­den Tag “Se­hen” trai­niert ist es ein rich­ti­ger Pro­fi, kann es win­zig klei­ne Un­ter­schie­de oder Un­stim­mig­kei­ten auf der Stel­le erkennen.

Aber wie be­werk­stel­li­gen die­se Auf­ga­be die un­ter­schied­li­chen Bild­schir­me, Lap­top, ipad, Smart­pho­nes und di­ver­se Drucker?Es gibt ver­schie­de­ne Farb­sys­te­me, die ei­ne ge­wis­se An­zahl an Far­ben re­prä­sen­tie­ren. Da­mit wir im In­ter­net Far­ben ähn­lich se­hen, wer­den die­se wird auf den kleins­ten ge­mein­sa­men Nen­ner heruntergebrochen.

Mo­ni­tor / Dru­cker / Ausgabematerial:

Da nur ein klei­ner Rah­men der un­ter­schied­li­chen Farb­tö­ne, Hel­lig­kei­ten und Sät­ti­gung zu Ver­fü­gung ste­hen, wir­ken Bil­der eher kon­trast­los und flau. Na­tür­lich gibt es Bild­schir­me, die ei­nen we­sent­lich hö­he­ren Farb­raum in­ter­pre­tie­ren kön­nen und wel­che, die nur ei­nen klei­ne­ren ab­de­cken. So ähn­lich ver­hält es sich mit den Druck­aus­ga­be­ge­rä­ten. Hier spielt Che­mie, Farb­mi­schung und vie­les mehr ei­ne gro­ße Rol­le und führt im­mer zu un­ter­schied­li­chen Er­geb­nis­sen. Lei­der geht es noch wei­ter. Das Ma­te­ri­al auf wel­ches ge­druckt wird, spielt hier eben­falls we­sent­lich mit ein. Lei­nen, Fi­ne­Art, Kar­ton, Pa­pier, Le­der, Holz… al­le Ma­te­ria­li­en ha­ben ver­schie­de­ne Ei­gen­schaf­ten, die sich auf das End­ergeb­nis auswirken.

Interpretation von Druck und Druckmaterial

Da­mit Bild­schir­me und Dru­cker “das Glei­che” se­hen kön­nen, müs­sen die­se auf ei­nen ge­norm­ten Wert ka­li­briert wer­den. Lei­der liegt die­se Mög­lich­keit bei Mo­ni­to­ren erst im hö­her prei­si­gen Seg­ment und das Ka­li­brie­rungs­ge­rät muss eben­falls re­gel­mä­ßig er­neu­ert und die Ka­li­brie­rung selbst re­gel­mä­ßig, min­des­tens je­doch ein­mal pro Mo­nat durch­ge­führt wer­den, da­mit der Farb­raum übereinstimmt.

Den Druck­aus­ga­be­ge­rä­ten sind ge­wis­se Gren­zen ge­setzt und nicht al­les was ge­se­hen wer­den kann, kann auch farb­lich so ge­druckt wer­den. Hier ver­hält sich ein je­des Ge­rät an­ders und um ge­nau die­se Ge­rä­te­ei­gen­schaf­ten / die Druck­in­ter­pre­ta­ti­on dar­stel­len zu kön­nen, kön­nen bei qua­li­ta­ti­ven Druck-Dienst­leis­tern, Soft­ware­pro­fi­le ein­ge­spielt wer­den. Die Soft­ware­pro­fi­le um­fas­sen je­doch nicht nur das Druck­aus­ga­be­ge­rät son­dern auch das Druck­aus­ga­be­ma­te­ri­al – hier gibt es für je­de Druck -/Ma­te­ri­al-Kom­bi­na­ti­on ein eigenes.

Hier hat der Fo­to­graf die Mög­lich­keit den Druck vor­her­zu­se­hen und kann nun ganz ge­zielt die di­gi­ta­le Fo­to­gra­fie so be­ar­bei­ten, um den best­mög­lichs­ten Druck ga­ran­tie­ren zu können.

Material Eigenschaften

Je­des Druck­ma­te­ri­al hat sei­ne ganz be­son­de­ren Ei­gen­schaf­ten, die das Kunst­werk un­ter­streicht und beschreibt.

Ein Land­schafts­bild mit kräf­ti­gen Far­ben und ho­hen Kon­tras­ten wirkt bril­lant – wenn die­ses auf ei­ne Lein­wand ge­druckt wird, wür­de die­se Fo­to­gra­fie wie ein Aqua­rell wir­ken. Weich, flie­ßen­de Far­ben, zart.

Nimmt man ein be­son­ders ro­man­ti­sches Por­trait mit wei­chen Far­ben und zar­ten Farb­ver­läu­fen und wür­de man die­ses – oh­ne wei­te­re spe­zi­ell auf die­ses Ma­te­ri­al zu­ge­schnit­te­ne Be­ar­bei­tung – eins zu eins auf Lein­wand dru­cken las­sen, wür­de das End­ergeb­nis je­doch un­scharf und flau wirken.

Er­fah­run­gen zum be­druck­ba­ren Ma­te­ri­al ab­ge­stimmt auf den fo­to­gra­fi­schen Stil sind Vor­aus­set­zung für ei­nen qua­li­ta­ti­ven Druck.

DRUCK-DIENSTLEISTUNG

Wer den tech­ni­schen Teil über­flo­gen hat, kann nun die Kom­ple­xi­tät des The­mas er­ah­nen. Je­der ein­zel­ne Schritt kann sich po­si­tiv oder bei ei­nem Feh­ler ne­ga­tiv auf die Kost­bar­keit ei­nes Dru­ckes aus­wir­ken. Bei Ver­ga­be die­ser Ar­beit, braucht man sich we­der um die An­schaf­fung von Ge­rä­ten oder sich um die De­tails des tech­ni­schen Um­fangs aus­ein­an­der­zu­set­zen und kann sich auf ei­ne ho­he Qua­li­tät sei­nes ge­druck­ten Bild­wer­ken freuen.

BERATUNG

Farbharmonie & Bearbeitung

Von Vor­teil ist es, wenn man sich be­reits vor dem Fo­to­ter­min Ge­dan­ken macht, was mit sei­nen ganz be­son­de­ren Bil­dern pas­sie­ren soll.

Sol­len Bild­wer­ke eu­re Wän­de zie­ren, wer­det ihr hin­sicht­lich eu­rer Raum­ge­stal­tung be­ra­ten. Die Far­ben wer­den hier ganz ge­zielt auf eu­re Ein­rich­tung und eu­ren Wohn­stil ab­ge­stimmt. Wie eu­rer Raum mit Wand­bil­dern in Echt­grö­ße aus­se­hen wird kann ich euch mit ei­nem spe­zi­el­len Pro­gramm vor­füh­ren. Wand­bil­der wer­den in ei­ner Viel­zahl an Grö­ßen und For­ma­ten (Pan­ora­ma, Quer­for­mat, eher qua­dra­tisch,…) an­ge­bo­ten, da­mit die für euch per­fek­te Ga­le­rie ent­ste­hen kann.

Es kann nicht ein­fach je­de di­gi­ta­le Bild­da­tei in ein be­stimm­tes For­mat ska­liert wer­den, oh­ne dass wich­ti­ge Bild­tei­le ver­lo­ren ge­hen oder das Werk sei­ne Aus­sa­ge ver­liert. Von mir wer­den Mög­lich­kei­ten auf­ge­zeigt und ein je­des Bild be­schnit­ten oder er­wei­tert, da­mit es her­vor­ra­gend in sei­nen Rah­men passt.

Da­mit eu­re Ge­schich­te im char­man­ten Al­bum oder in ei­nem fei­nen Fo­li­o­box stim­mig und har­mo­nisch wirkt, wer­den die Haupt­far­ben mit euch ab­ge­stimmt. Leicht wird über­se­hen, dass nicht al­le Far­ben har­mo­nisch zu­ein­an­der wir­ken oder je­de Fo­to­gra­fie für sich ein Au­gen­schmaus, aber zu­sam­men auf der Wand oder im Al­bum ein kun­ter­bun­ter Hau­fen ist, der nicht so ganz pas­sen möch­te. Die Wer­ke wer­den so von mir ge­stal­tet und be­ar­bei­tet, dass je­de Sei­te eu­res Bu­ches flie­ßend be­trach­tet wer­den kann.

Viel­leicht möch­tet ihr ein fan­tas­ti­sches Pro­dukt, dass mit euch und eu­rer Fa­mi­lie mit wächst. Hier gibt es ganz tol­le Mög­lich­kei­ten, wel­che ich ger­ne mit euch in­di­vi­du­ell bespreche.

Fotograf Freising – Best Friend Portraits

Fotograf Freising – Best Friend Portraits

Portraitfotografie Freising – Freundschaft erzählt

Ei­nen wirk­lich sehr net­ten Te­le­fon­an­ruf be­kam ich von der Ma­ma von ei­nes der zwei Teens. Sie hat mir von der Idee ih­rer Toch­ter er­zählt, die ih­rer bes­ten Freun­din ein be­son­de­res Ge­burts­tags­ge­schenk in Form von Por­trait Kin­der­fo­to­gra­fie Mün­chen ma­chen möch­te. Die Mädls ken­nen sich nun schon seit dem Kin­der­gar­ten an und seit­dem ge­hen sie durch dick und dünn. Ein Teen­ager, der ei­nem lie­ben Men­schen solch ein ein­zi­ges Ge­schenk ma­chen möch­te und sich das vom Ta­schen­geld ab­ge­spart hat­te; die­ses Pro­jekt woll­te ich als Fo­to­gra­fin Mün­chen auf je­den Fall unterstützen.

Kinderfotografie München: Beste Freundinnen Portrait
Kinderfotografie München: Beste Freundinnen Portrait

Mich ha­ben zwei bild­hüb­sche Mäd­chen be­sucht und per­fekt vor­be­rei­tet für das Fo­to­shoo­ting wa­ren die Freun­din­nen auch. Von ei­ner Vi­sa­gis­ten ha­ben sie sich di­rekt da­vor noch pro­fes­sio­nell schmin­ken und ver­wöh­nen las­sen. Mei­ne Emp­feh­lung die Kla­mot­ten auf­ein­an­der ab­zu­stim­men ha­ben sie sich eben­falls zu Her­zen ge­nom­men und bei­de ka­men mit meh­re­ren Ta­schen zum Fo­to­be­such ins Heim­stu­dio. Die End­ab­stim­mung ha­ben wir ge­mein­sam vor­ge­nom­men, ob­wohl das bei dem gu­ten Ge­schmack und der Vor­be­rei­tung gar nicht nö­tig ge­we­sen wäre.

Für mich als Fo­to­graf na­tür­lich wun­der­bar, so of­fe­ne und lie­be Men­schen emp­fan­gen zu dür­fen! Für die meis­ten Men­schen ist es ziem­lich un­ge­wohnt vor ei­ner Ka­me­ra ste­hen und “po­sie­ren” zu müs­sen. Aber dar­in se­he ich mei­ne Ar­beit als Fo­to­graf. Es geht nicht um tech­nisch per­fekt be­lich­te­te Fo­tos und klas­si­sche Po­sen. Es geht doch um so viel mehr! Und ge­ra­de das macht die Fo­to­gra­fie in ih­rem All­um­fas­sen­den auch so wahn­sin­nig span­nend. Ge­ra­de die Ar­beit mit den un­ter­schied­lichs­ten Per­sön­lich­kei­ten macht die Por­trait­fo­to­gra­fie so reiz­voll! Wir be­spre­chen, wel­che Bil­der wir schaf­fen wol­len, eher düs­te­re oder ver­träum­te oder freund­li­che, lus­ti­ge und hel­le. Es ist wich­tig den Mo­del­len zu er­klä­ren, wo­für wel­ches Licht ist, wie sich die­ses aus­wirkt und war­um ich Än­de­run­gen vor­neh­me. Wür­de der Fo­to­graf nichts von all dem mit­tei­len, wür­de man sei­ne Por­trai­tie­ren­den ziem­lich schnell verunsichern.

Nein, es liegt nicht am Mo­dell, son­dern ich ar­bei­te mich an ei­nen span­nen­den Ka­me­ra­win­kel und Schnitt her­an und möch­te das Licht best­mög­lich für die ge­wähl­te Bild­stim­mung modifizieren.

Kinderfotografie München: Beste Freundinnen Portrait
Kinderfotografie München: Beste Freundinnen Portrait

Um mein Vor­ha­ben ver­ständ­li­cher zu ma­chen, zei­ge ich ge­re auch wäh­rend des Fo­to Shoo­tings ger­ne mal das ein oder an­de­re Bild, da­mit die Men­schen vor der Ka­me­ra bes­ser se­hen und ver­ste­hen kön­nen. Dann ma­chen so ko­mi­sche An­wei­sun­gen wie “das Kinn ein klein we­nig an­he­ben, der Kopf bleibt, die Au­gen wan­dern in die­se Rich­tung.…” auf ein­mal Sinn! Denn es ist nicht schön, wenn man auf den Fo­to­gra­fien auf ein­mal ge­spens­ti­sche Au­gen hat, da zu­viel Au­gen­weiß zu se­hen ist, oder oder oder… Aber das sind ge­nau die­se Klei­nig­kei­ten, das Vi­sua­li­sie­ren dass ei­ne gu­te Kom­mu­ni­ka­ti­on und Zu­sam­men­ar­beit er­mög­licht. Das Mo­dell wird da­durch be­stärkt und Un­si­cher­heit weggenommen.

Aber ei­gent­lich woll­te ich et­was an­de­res Schrei­ben :-D. Un­ge­mein schön war es, an den mal lie­be­vol­len, mal scherz­haf­ten und ver­trau­ten Um­gang der Freund­schaft mit­ein­an­der, als stil­ler Be­ob­ach­ter dar­an Teil ha­ben zu dür­fen. Ich freue mich auf je­den Fall, wenn ich die­se tol­len Mädls viel­leicht wie­der ein­mal ab­lich­ten darf!

Babyfotos zu Hause als mobiler Fotograf in Eching

Babyfotos zu Hause als mobiler Fotograf in Eching

Bezaubernde Babyfotografie in München, Freising

Ei­ne sehr jun­ge und net­te Fa­mi­lie hat mich als Fo­to­gra­fin Mün­chen ge­be­ten sie zu Hau­se im Raum Frei­sing be­su­chen zu kom­men. Neu­ge­bo­re­nen-Shoo­tings Mün­chen im Ein­satz als mo­bi­ler Fo­to­graf fin­de ich im­mer span­nend, da man sei­ne Kom­fort­zo­ne ver­lässt und sich der Um­ge­bungs­wech­sel in sehr viel­fäl­ti­gen Ba­by und Fa­mi­li­en Fo­to­gra­fien aus­drückt. Die Krea­ti­vi­tät wird ge­neckt und die hei­me­li­ge Um­ge­bung der Fa­mi­lie wird in die Ba­by­fo­tos und Fa­mi­li­en­bil­der mit­ein­be­zo­gen, was die Auf­nah­men dann oft noch viel per­sön­li­cher wer­den lässt.

Au­ßer­dem gleicht kein Ba­by­fo­to­shoo­ting dem an­de­ren, denn ich ha­be es mit Men­schen zu tun, die schon rich­tig klei­ne Per­sön­lich­kei­ten sind und im­mer ei­ne Über­ra­schung pa­rat haben.

Neugeborenen-Shooting München: natürliche Babyfotos
Neugeborenen-Shooting München: natürliche Babyfotos

Ich gebs zu, ich kann mich bei der Aus­wahl der un­ter­schied­lichs­ten Ac­ces­soires nicht zu­rück­hal­ten..
Vie­le Kör­be, Nes­ter, Kis­ten und Schüs­seln ha­ben sich in mein Au­to ge­mo­gelt mit kis­ten­wei­se Tü­chern. Von Baum­wol­le, über Strech­ma­te­ria­li­en, Strick, Schaf­woll­lo­cken in ver­schie­dens­ten Far­ben. Von Erd­tö­nen über ein paar grel­le Far­ben und dann kom­men noch all die ver­schie­dens­ten Out­fits für das Fo­to­shoo­ting hin­zu. Net­te Müt­zen, Stirn­bän­der, wei­che Stram­pel­an­zü­ge, Tutu’s, so­wie ein We­cker für die Ge­burts­zeit, Da­tums­wür­fel und Na­mens­schild­chen dür­fen nie fehlen.

Manch­mal ha­be ich auch noch so wahn­wit­zi­ge Ideen und dann wird ei­ne Kis­te mit Äp­fel und Oran­gen ge­füllt oder ein­fach die pas­sen­den Blu­men und Blu­men­sträu­ße in­klu­si­ve Mi­ni-Gies­kan­ne ins Au­to ge­schmis­sen. Wie ihr seht, ziem­lich viel Zeug, aber so hat man im­mer die bes­te Aus­wahl pa­rat 😀 und ist auch für al­le Even­tua­li­tä­ten ge­wapp­net. Das Po­sing-Kis­sen (so ähn­lich wie ein ver­dammt gro­ßer Sitz­sack), Hin­ter­grund­sys­tem und Hin­ter­grün­de sind auch im­mer da­bei, um das Fa­mi­li­en Fo­to­shoo­ting mit dem New­born Shoo­ting in Kom­bi­na­ti­on, ein Er­leb­nis wer­den zu lassen.

Da die jun­ge Fa­mi­lie un­er­war­te­ten fa­mi­liä­ren Be­such er­hielt und in der Woh­nung ein ziem­lich le­ben­di­ger Tru­bel herrsch­te, war der bis­he­ri­ge Ta­ges­ab­lauf der klei­nen neu­ge­bo­re­nen Maus et­was durch­ein­an­der­ge­bracht und brauch­te vie­le Ku­schel­ein­hei­ten und Still­pau­sen. Aber Ge­duld zahlt sich aus und wir wur­den mit wun­der­schö­nen Po­sen und Ba­by­fo­tos ver­wöhnt, auch wenn die Prin­zes­sin die meis­te Zeit da­von sehr wach und re­ge war. Aber seht selbst und fängt ein paar der schö­ne Im­pres­sio­nen auf!

Neugeborenen-Shooting München: natürliche Babyfotos
Babyshooting München mit Sitzkind

Babyshooting München mit Sitzkind

BABYFOTOGRAFIE MÜNCHEN

Babyfotograf München: Sitz- und Krabbelalter

Ein 9 Mo­na­te al­tes Ba­by ha­be ich als Fo­to­gra­fin Mün­chen mit mei­nem mo­bi­len Stu­dio be­sucht. Die­ser klei­ne Mann war ein­fach un­glaub­lich und da er ge­ra­de erst das Krab­beln und sei­ne 8 Zäh­ne für sich ent­deckt hat­te, kam ich beim Neu­ge­bo­re­nen-Shoo­ting Mün­chen ganz schön ins La­chen und Schwit­zen zu­gleich. Sel­ten blieb er mehr als für ein paar Se­kun­den an sei­nen Platz, nur um sich dann gleich wie­der auf den Weg zu ma­chen, da er ge­ra­de wie­der et­was ent­deck­te, was er noch nicht pro­biert hat­te. Al­so auf schnells­tem Weg zum Ziel und ab da­mit in den Mund. 🙂

Und ich hat­te als Ba­by­fo­to­graf schon et­was Angst, dass sich der Klei­ne viel­leicht in ei­ne Frem­del­pha­se be­fin­den könn­te und war ganz an­ge­tan von sei­ner über­aus of­fe­nen und sehr zu­gäng­li­chen Art, so­dass wir zwi­chen­drin auch im­mer nett mit­ein­an­der spie­len konn­te. Ins­ge­samt hat­te ich 5 ver­schie­de­ne Sets auf­ge­baut, die im­mer leicht mo­di­fi­ziert wur­den. Ein brau­ner Hin­ter­grund mit ei­ner al­ten dun­keln Holz­kis­te, die mit ro­ten saf­ti­gen Äp­fel ge­füllt war, ein XXL Nest­chen und ei­ne kun­ter­bun­te Herbst­schüs­sel mit Mais und Kür­bis­sen.
Auf der an­de­ren Sei­te ei­ne wei­ße Wand mit wahl­wei­se ei­nem Flo­ka­ti-Tep­pich mit un­ge­mein lan­gen Haa­ren, die ger­ne mal wenn man Bauch­lings am Bo­den liegt im Ge­sicht kit­zeln, wei­ßen oder grau­en Un­ter­grund. Da­zu gab es noch ei­nen wei­ßen Wei­den­korb mit ro­ten Ha­ge­but­ten. Fein säu­ber­li­che ha­be ich im Vor­feld die Stie­le je­de ein­zel­ne Dor­ne be­raubt, was sich als sehr vor­aus­schau­end dar­stell­te, denn die­se ro­te Früch­te wa­ren see­ehr an­zie­hend! Sehr schön fin­de ich die Mög­lich­keit im Stu­dio ent­we­der mit wei­chem Fens­ter­licht oder Back­light zu ar­bei­ten, oh­ne da­bei groß um­bau­en zu müs­sen, was licht­tech­nisch schon sehr vie­le Mög­lich­kei­ten schafft.

Die lin­ke Sei­te be­steht aus 3 sehr gro­ßen Fens­tern, mit ei­nem tol­len Vor­hang als Dif­fu­sor, auf der an­de­ren Sei­te ein bo­den­tie­fes Fens­ter und al­les süd­sei­tig aus­ge­rich­tet. Das na­tür­li­che Licht lässt sich so sehr schön, je nach Bild­idee lenken.

Babyfotograf München: Sitz- und Krabbelalter
Babyfotograf München: Sitz- und Krabbelalter

Mir ist es im­mer lie­ber et­was mehr an Aus­wahl­mög­lich­kei­ten was Ac­ces­soires und Sets be­trifft bei ei­nem Fo­to­shoo­ting zu ha­ben. Die El­tern und Kin­der sol­len aus den vor­han­den Re­qui­si­ten wäh­len, nach ih­ren Farb­vor­lie­ben ent­schei­den und wenn sie wol­len mit­ge­stal­ten dür­fen. Aber schon im Vor­feld wird in ei­nem Ge­spräch sehr ge­nau ab­ge­klärt wel­che Vor­stel­lun­gen die Fa­mi­li­en ha­ben und was pas­sen könnte.

Ich ha­be es nicht ge­glaubt, aber der klei­ne Ra­cker hat­te rich­tig Spaß. war im­mer gut ge­launt und hat fast zwei Stun­den Fo­to­shoo­ting Zeit vol­len Ein­satz ge­zeigt. Al­so ein rich­ti­ger klei­ner Pro­fi, mit dem es su­per viel Spaß ge­macht hat!

Babyfotograf München: Sitz- und Krabbelalter
Babyfotograf München: Sitz- und Krabbelalter
Kinderfotografie und Best-Friend-Portrait

Kinderfotografie und Best-Friend-Portrait

KINDER FOTOSHOOTING MÜNCHEN

Kin­der­fo­to­gra­fie Mün­chen und Kin­der­por­traits zeich­nen sich für mich durch Spon­ta­ni­tät und Na­tür­lich­keit aus. Mit Kin­dern geht man auf Rei­sen, fin­det neue Blick­win­kel und kann die ge­wohnt ge­wor­de­ne Welt wie­der mit neu­en Au­gen se­hen und füh­len. Ein Be­grei­fen und ge­nie­ßen des Hier und Jetzt. Für mich im­mer ein klei­nes Aben­teu­er und ein eben­so klei­ner und wohl­tu­en­der Aus­bruch aus dem All­tag. Ich, als mo­bi­le Fo­togra­fin Mün­chen hab es mir zu Her­zen ge­nom­men und mei­nen Blick­win­kel und der der Ka­me­ra et­was ver­än­dert, um die­se spe­zi­el­len Mo­men­te einzufangen.

Kinderfotografie München: Beste Freundinnen

KINDERFOTOGRAF MÜNCHEN – FREUNDSCHAFT

Ei­ne Freund­schaft wird von so vie­len Be­rei­chen ge­nährt und muss ge­pflegt und ge­füt­tert wer­den. Ver­traut­heit, Ver­bun­den­heit, Ver­trau­en, Streit, die Freu­de und Trau­er mit­ein­an­der tei­len. Auch das ge­hört da­zu und be­kräf­tigt und stärkt das Zu­sam­men­sein. Be­son­ders wich­tig sind tief ver­wur­zel­te Freund­schaf­ten aber vor al­lem im Er­wach­sen wer­den. Ein Cha­os der Ge­fühls­wel­ten und der stän­di­gen Wech­sel der Be­find­lich­kei­ten. So vie­les än­dert sich, formt sich und zer­fällt auch wie­der. Die­se Zeit ist ein stän­di­ges Su­chen, Rich­ten und Ent­fer­nen von al­ten Ge­wohn­hei­ten. Ge­ra­de da­her sind Freund­schaf­ten so un­glaub­lich wertvoll!