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Schlafrhythmus Neugeborenes – in den Schlaf helfen

3

Feb

2022
Baby trösten
Kathrin Schierl

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Schlafrhythmus neugeborenes Baby

In den neun Mo­na­ten, die eu­er Ba­by im Ba­by­bauch ver­bracht hat, hat es viel­leicht schon sei­nen ganz ei­ge­nen und in­di­vi­du­el­len Schlafrhyth­mus ge­fun­den. Für eu­er Ba­by fühlt sich die­ser nor­mal und rich­tig an. Vie­le frisch­ge­ba­cke­ne El­tern, emp­fin­den den Schlaf­zy­klus je­doch als will­kür­lich– wie ein Rät­sel – und die­ser kann sich auch ganz plötz­lich von ei­nem zum nächs­ten Tag ändern.

Die meis­ten Ba­bys be­gin­nen im Al­ter zwi­schen dem drit­ten Mo­nat bis zu dem ers­ten Le­bens­jahr, sich ei­nem Schlafrhyth­mus der Er­wach­se­nen anzunähern.

Der Tag- und Nacht-Rhytmus ist erlernt

Wir müs­sen da­zu sa­gen, dass un­ser mensch­li­cher Ta­ges- und Nacht­rhyt­mus er­lernt ist. Auch eu­er Ba­by wird es mit eu­rer Un­ter­stüt­zung schon bald ler­nen wann Schla­fens­zeit ist und wann es Zeit ist mun­ter die Welt zu entdecken.

Der Schlaf spielt ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei der ko­gni­ti­ven Ent­wick­lung ei­nes Ba­bys. Da­her ist es für El­tern wich­tig, die Schla­f­ent­wick­lung zu ver­ste­hen und zu fördern.

Neugeborenes Baby schläft seelig auf Decke beim Neugeborenen-Shooting @Kathrin Schierl Fotografie

Schlafstadien beim Neugeborenen

Ge­ra­de in der ers­ten Zeit schläft eu­er Ba­by recht viel – bis zu 18 Stun­den pro Tag. Es be­nö­tigt den Schlaf, um all die neu­en Ein­drü­cke des Ta­ges zu verarbeiten.

Im All­ge­mei­nen wird zwi­schen zwei Schlaf­sta­di­en bei Neu­ge­bo­re­nen un­ter­schie­den – der REM-Pha­se (Ra­pid Eye Mo­ve­ment) und der NREM-Pha­se (Non-Ra­pid Eye Mo­ve­ment). Wäh­rend des Schlafs ver­bringt eu­er Ba­by an­nä­hernd gleich viel Zeit in REM und NREM Pha­se, al­so 50/50.

Als eu­er Neu­ge­bo­re­nen-Fo­to­graf Mün­chen ist mir der sanf­te Ab­lauf des Shoo­tings ganz oh­ne Druck wichtig.

REM-Schlafphase = aktive Schlafphase

Ein leich­ter Schlaf, der durch er­höh­te Be­we­gung, leb­haf­te Träu­me und Be­we­gung der Au­gen, auch wenn die­se ge­schlos­sen sind. Auch kann sich die At­mung be­schleu­ni­gen und eu­er Ba­by Ge­räu­sche von sich ge­ben. Dies ist der Zeit­punkt, an dem das eu­er Ba­by Er­in­ne­run­gen bil­det und sei­ne ko­gni­ti­ven Fä­hig­kei­ten aus­baut und festigt.

NREM-Schlafphase = ruhige Schlafphase

Die­se Schlaf­pha­se lässt sich in fol­gen­de Stu­fen unterteilen:

  • Ers­te Stu­fe: Eu­er Ba­by ist kurz vorm Ein­schla­fen. Die Au­gen­li­der sind schwer und fal­len im­mer mal wie­der zu und die Glied­ma­ßen sind entspannt.
  • Zwei­te Stu­fe: Nun ist eu­er Ba­by schon in ei­nen leich­ten Schlaf ge­fal­len. Aber auf­ge­passt. In die­ser Pha­se sind Neu­ge­bo­re­ne noch sehr schreck­haft und kön­nen schnell wie­der wach wer­den, wenn sich et­was in ih­rer Um­ge­bung be­wegt oder Ge­räu­sche macht.
  • Drit­te Stu­fe: Nun wird tief und fest ge­schla­fen. Selbst, bei Ge­räu­schen wie Ge­schirr­spü­ler aus­räu­men, wird sich eu­er Klei­nes da­von nicht so schnell we­cken las­sen. Der Herz­schlag ist gleich­mä­ßig und es und at­met lang­sam und ruhig.
Baby schläft tief und Fest @Kathrin Schierl Fotografie

Tipps, wie du deinem Baby helfen kannst besser zu schlafen

Ein paar klei­ne hilf­rei­che Tipps, da­mit ihr eu­er Kind un­ter­stüt­zen könnt und die Ent­wick­lung gu­ter Schlaf­ge­wohn­hei­ten fördert.

  • Ver­mei­det zu ho­he Ak­ti­vi­tät vorm Schla­fen­ge­hen: Die Auf­re­gung vom lus­ti­gen Spiel kann eu­er Ba­by kurz vorm zu Bett ge­hen über­rei­zen. Lie­ber auf ru­hi­ge ent­spann­ten Ak­ti­vi­tä­ten, wie Ge­schich­ten er­zäh­len oder Ba­by­mas­sa­ge zurückgreifen.
  • Er­leich­tert es eu­rem Neu­ge­bo­re­nen zwi­schen Tag und Nacht zu un­ter­schei­den, in­dem ihr zur Schla­fens­zeit das Zim­mer et­was ab­dun­kelt und von hek­ti­schen Um­ge­bungs­lärm abschirmt.
  • Ist eu­er Ba­by un­ru­hig und win­det sich, so kann es sein, dass die beim Füt­tern ge­schluck­te Luft zu Bauch­weh- und Blä­hun­gen führt. Ein Bäu­er­chen kann hier Ab­hil­fe­ver­schaf­fen. War­um ein Bäu­er­chen wich­tig ist und wel­che Me­tho­den es gibt, fin­de ihr hier als Blog-Ein­trag: War­um sol­len Ba­bys Bäu­er­chen machen?
  • Ein­schlafri­tua­le hel­fen eu­rem Säug­ling in den Schlaf zu fin­den. Das kann ei­ne Ba­by­mas­sa­ge, ein war­mes Bad oder ein Ein­schlaf­lied sein.
  • Man­chen Ba­bys hilft Pu­cken, in­dem Ar­me na­he am Kör­per an­lie­gen und es sich nicht selbst durch das Her­um­ru­dern der Glied­ma­ßen auf­we­cken kann und sich je­der­zeit si­cher und ge­bor­gen fühlt. – ein Grund war­um ich an­fangs die Klei­nen beim Neu­ge­bo­re­nen- & Ba­byshoo­ting Mün­chen in ein Tuch pu­cke. Eu­re Heb­am­me kann euch hier be­stimmt ein tol­le Puck­tuch emp­feh­len oder euch die Puck­tech­ni­ken nahebringen.
  • Ba­bys lie­ben gleich­mä­ßi­ge Ge­räu­sche, wie sie es aus dem Mut­ter­bauch her­aus ken­nen. Man möch­te nicht im­mer den Staub­sauger ein­ge­schal­ten las­sen 😊, aber es gibt ei­ne App die sich „White Noi­se“ nennt und bei der man vie­le an­ge­neh­me Ge­räu­sche wie (Kaf­fee­lärm, Mee­res­rau­schen, Haar­fön) wäh­len kann.

Möch­tet ihr mehr über ein Neu­ge­bo­re­nen-Shoo­ting oder über mei­ne Ar­beit mit äl­te­ren Ba­bys erfahren?

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