Allgemeine Geschäftsbedingungen Portraitfotografie

Kath­rin Schierl

Stand 10/21

I. Leis­tungs­um­fang, Zahlungsbedingungen

Leis­tungs­um­fang und Preis er­gibt sich aus dem je­wei­li­gen Auf­trag. Die Ver­gü­tung ist in­ner­halb von 7 Ka­len­der­ta­gen nach Zu­gang der Rech­nung fäl­lig. Zahlt der Auf­trag­ge­ber zu v.g. Ter­min nicht oder nicht voll­stän­dig, so tritt auch oh­ne Mah­nung Ver­zug mit den ge­setz­li­chen Ver­zugs­fol­gen gem. §§ 286 ff BGB ein. Ei­ner Mah­nung be­darf es nicht. Ins­be­son­de­re sind die ge­setz­li­chen Ver­zugs­zin­sen in Hö­he von 5‑Prozentpunkten über dem Ba­sis­zins­satz zahlen.

Der Auf­trag­ge­ber ist ab­wei­chend von § 614 BGB bzw. § 641 BGB bei Werk- und Dienst­leis­tun­gen grund­sätz­lich vor­leis­tungs­pflich­tig. Bei Kauf­ge­gen­stän­den ist er in Ab­wei­chung von § 433 BGB vor­leis­tungs­pflich­tig, so­weit die Wa­ren spe­zi­ell für ihn be­stellt wer­den. Al­le üb­ri­gen Wa­ren sind gem. § 433 BGB Zug-um-Zug ge­gen Zah­lung zu über­ge­ben. Nut­zungs­rech­te an Fo­tos sind eben­falls nur Zug-um-Zug ge­gen Zah­lung des Nut­zungs­ent­gelts einzuräumen.

II. Ver­trags­cha­rak­ter

1) Auf­nah­me­ter­min

Das Fo­to­gra­fie­ren (Auf­nah­me­ter­min, Fo­to­ses­si­on, Fo­to­shoo­ting) wird als Dienst­ver­trag im Sin­ne des § 611 BGB er­bracht. Das heißt ins­be­son­de­re, dass kein kon­kre­ter Er­folg, son­dern le­dig­lich das ver­ein­bar­te Tä­tig­wer­den ge­schul­det ist. Die Grund­ge­bühr ist un­ab­hän­gig vom Er­geb­nis zu zah­len und ins­be­son­de­re dann, wenn hier­bei un­ter­durch­schnitt­lich vie­le Fo­tos ent­ste­hen oder dem Auf­trag­ge­ber die Fo­to­auf­nah­men aus wel­chen Grün­den auch im­mer nicht gefallen.

2) Er­werb von Printdateien 

Durch den Er­werb von Print­da­tei­en wird dem Auf­trag­ge­ber ein ein­fa­ches und zeit­lich un­be­fris­te­tes Nut­zungs­recht an dem über­ge­be­nen Bild­ma­te­ri­al ein­ge­räumt. Das ein­fa­che Nut­zungs­recht be­inhal­tet das Recht, die Bild­da­ten für die Er­stel­lung von Druckerzeug­nis­sen jeg­li­cher Art zu nut­zen, di­gi­tal zu ver­viel­fäl­ti­gen und für nicht kom­mer­zi­el­le Zwe­cke zu ver­öf­fent­li­chen. Die ver­ein­bar­te Nut­zung be­inhal­tet auch die Wei­ter­ga­be an Drit­te zum Zwe­cke de­rer pri­va­ten Nut­zung in v.g. Sin­ne. Das ver­ein­bar­te Nut­zungs­recht um­fasst al­ler­dings aus­drück­lich nicht die Wei­ter­ga­be und Über­tra­gung von Rech­ten zur ge­werb­li­chen Nut­zung, sei sie ent­gelt­lich oder un­ent­gelt­lich. Dies gilt auch, wenn das Bild­ma­te­ri­al von den Auf­trag­ge­bern oder Drit­ten ver­än­dert bzw. ver­ar­bei­tet wurde.

Durch den Er­werb ei­ner Sli­de­show wird ein Nut­zungs­recht an der Sli­de­show, je­doch kein Nut­zungs­recht am hier­für ver­wen­de­ten Bild­ma­te­ri­al ein­ge­räumt. Das Nut­zungs­recht an ei­ner Sli­de­show be­inhal­tet das Recht, die Sli­de­show nicht kom­mer­zi­ell zu nut­zen, un­ver­än­dert di­gi­tal zu ver­viel­fäl­ti­gen, un­ver­än­dert zu ver­öf­fent­li­chen und an Drit­te zu de­ren un­ver­än­der­ter nicht kom­mer­zi­el­ler Nut­zung weiterzugeben.

Die kauf­recht­li­chen Vor­schrif­ten gem. § 433 ff BGB gel­ten im Üb­ri­gen ent­spre­chend, so­weit sie ins­be­son­de­re durch die­se AGB nicht wirk­sam ab­be­dun­gen wurden.

So­weit die Fo­tos oder die Sli­de­show vom Auf­trag­ge­ber in so­zia­len Netz­wer­ken ge­nutzt wer­den, ist der Auf­trag­neh­mer als Ur­he­ber zu nen­nen oder zu verlinken.

3.) Er­werb von Produkten

Kör­per­li­che Pro­duk­te, die ent­we­der nicht für den Auf­trag­ge­ber in­di­vi­dua­li­siert sind oder dem Auf­trag­ge­ber be­reits vor­pro­du­ziert an­ge­bo­ten wer­den, wie ins­be­son­de­re Prints und mat­ted Prints, un­ter­lie­gen dem Kauf­recht. Pro­duk­te, die nach Vor­ga­ben des Auf­trag­ge­bers erst für den Auf­trag­ge­ber an­zu­fer­ti­gen sind, wie ins­be­son­de­re Fo­to­al­ben, Wall Art, Gruß­kar­ten, sind stets un­ver­tret­ba­re Sa­chen. Gem. § 650 BGB un­ter­lie­gen sie grund­sätz­lich dem Kauf­ver­trags­recht, je­doch sind die §§ 642, 643, 645, 648 und 649 BGB mit der Maß­ga­be an­zu­wen­den, dass an die Stel­le der Ab­nah­me der nach den §§ 446 und 447 maß­geb­li­che Zeit­punkt tritt. Wenn nichts an­de­res ver­ein­bart wur­de, ist im Zwei­fel an­zu­neh­men, dass der Auf­trag­ge­ber durch den Er­werb von Pro­duk­ten ein Nut­zungs­recht nur so­weit ein­ge­räumt wur­de, als es zur ver­trags­ge­mä­ßen Nut­zung des er­wor­be­nen Pro­dukts not­wen­dig ist. Ins­be­son­de­re das Recht zur Ver­viel­fäl­ti­gung ist hier­von nicht umfass

III. Be­schaf­fen­heit

1.) Die Fo­to­da­tei­en wer­den in der gem. Auf­trag er­wor­be­nen Auf­lö­sung als JPEG-Da­tei über­ge­ben. Die Ver­pflich­tung zur Über­ga­be ist durch die Be­reit­stel­lung ei­ner Down­load­mög­lich­keit für die Dau­er von 30 Ta­gen er­füllt. Die Ori­gi­na­le im RAW-For­mat (di­gi­ta­les Ne­ga­tiv) wer­den nicht über­ge­ben und ver­blei­ben beim Auf­trag­neh­mer. Der Auf­trag­neh­mer ist aus­drück­lich nicht zur Ar­chi­vie­rung der RAW-Da­ten oder der JPEG-Da­ten ver­pflich­tet. Dies gilt so­wohl für die er­wor­be­nen Fo­to­da­tei­en als auch für die nicht er­wor­be­nen Fo­to­da­tei­en. Ei­ne an­der­wei­ti­ge Ver­ein­ba­rung be­darf min­des­tens Text­form und der Zah­lung ei­nes Zusatzhonorars.

2) Die Print­da­tei wird in dem Be­ar­bei­tungs­zu­stand (ins­be­son­de­re Farb­ge­bung, Re­tu­sche, Be­schnitt) er­wor­ben, in dem sie bei Er­werb ge­zeigt wur­de. Die­se Be­schaf­fen­heit gilt als ver­ein­bart im Sin­ne des § 434 BGB. Ei­ne dar­über­hin­aus­ge­hen­de Be­ar­bei­tung kann auf Stun­den­ho­no­rar­ba­sis be­auf­tragt wer­den, wo­bei auch hier le­dig­lich die Be­ar­bei­tung nach pro­fes­sio­nel­len Stan­dards, je­doch kein be­stimm­tes Er­geb­nis, kein be­stimm­ter Er­folg ver­spro­chen wird. Dem Auf­trag­neh­mer steht hier­bei ein künst­le­ri­scher Frei­raum zu.

3) Ge­rin­ge Farb­ab­wei­chun­gen so­wie Un­ter­schie­de in der Dar­stel­lung von Kon­trast und Hel­lig­keit bei Print­pro­duk­ten sind pro­duk­ti­ons­be­dingt nor­mal und stel­len kei­nen Man­gel dar. Dies gilt so­wohl im Be­zug auf die Über­ga­be der Fo­tos in di­gi­ta­ler Form als auch als fer­ti­ges Print­pro­dukt, wie Al­ben, Wand­bil­der, Dan­kes­kar­ten, Prints etc.

IV. Ter­min­ver­schie­bung

Der Auf­trag­neh­mer führt sei­ne Auf­nah­me­ter­mi­ne aus­schließ­lich nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­ein­ba­rung durch. Die Grund­ge­bühr ist des­halb oh­ne An­rech­nung auf ei­nen Er­satz­ter­min voll­stän­dig zu be­zah­len, wenn der Ter­min nicht min­des­tens 72 Stun­den vor­her vom Auf­trag­ge­ber ab­ge­sagt bzw. ein­ver­nehm­lich ver­scho­ben wird.

Der Auf­trag­ge­ber kann op­tio­nal ei­nen Ter­min in ei­ner be­stimm­ten Zeit­span­ne (z.B. zwei Wo­chen um den vor­aus­sicht­li­chen Ge­burts­ter­min) fest re­ser­vie­ren. Hier­für ist ei­ne ge­son­der­te Ter­min­re­ser­vie­rungs­ge­bühr zu zah­len. Die Ter­min­re­ser­vie­rungs­ge­bühr ist auch zu zah­len, wenn im re­ser­vier­ten Zeit­raum aus Grün­den, die der Auf­trag­neh­mer nicht zu ver­tre­ten hat, kein Auf­nah­me­ter­min statt­fin­det. So­weit ei­ne Zeit­span­ne ver­ein­bart wur­de, ist der kon­kre­te Auf­nah­me­ter­min mit ei­ner Vor­lauf­zeit von min­des­tens 5 Werk­ta­gen abzurufen.

V. Freie Kün­di­gung Werk­leis­tun­gen durch Auf­trag­ge­ber – Ausfallhonorar 

1) So­weit Werk­ver­trags­recht an­wend­bar ist, steht dem Auf­trag­ge­ber ge­setz­lich ein frei­es Kün­di­gungs­recht zu. Wird der Auf­trag durch den Auf­trag­ge­ber vor der Leis­tungs­er­brin­gung durch den Auf­trag­neh­mer ge­kün­digt, so ist der Auf­trag­neh­mer be­rech­tigt, die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung zu ver­lan­gen. Er muss sich je­doch das­je­ni­ge an­rech­nen las­sen, was er in­fol­ge der Auf­he­bung des Ver­trags an Auf­wen­dun­gen er­spart oder durch an­der­wei­ti­ge Ver­wen­dung sei­ner Ar­beits­kraft er­wirbt oder zu er­wer­ben bös­wil­lig un­ter­lässt. Es wird ab­wei­chend von § 648 S. 3 BGB ver­mu­tet, dass da­nach dem Auf­trag­neh­mer 50 vom Hun­dert der auf den noch nicht er­brach­ten Teil der Werk­leis­tung ent­fal­len­den ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung zu­ste­hen. Dies ist in­ter­es­sen­ge­recht, weil im Un­ter­schied zu an­de­ren Werk­leis­tun­gen der preis­bil­den­de Fak­tor bei fo­to­gra­fi­schen Leis­tun­gen im We­sent­li­chen die Ar­beits­leis­tung des Fo­to­gra­fen und nicht der An­teil der Stoff­kos­ten ist. Der Nach­weis hö­he­rer oder nied­ri­ge­rer Auf­wen­dungs­ein­spa­run­gen bleibt den Par­tei­en möglich.

2.) Er­folgt die Kün­di­gung zu ei­nem Zeit­punkt, zu dem be­reits ab­grenz­ba­re Teil­leis­tun­gen er­bracht wur­den, so sind die er­brach­ten Leis­tun­gen nach Ist-Stand voll zu ver­gü­ten. Für die zum Zeit­punkt der Kün­di­gung noch nicht er­brach­ten Leis­tun­gen gilt Ziff. V. 1.) entsprechend. 

3.) Ei­ne Leis­tung oder ab­grenz­ba­re Teil­leis­tung ist ins­be­son­de­re dann schon „voll er­bracht“ im Sin­ne vor­ste­hen­den Ab­sat­zes, wenn das Pro­dukt vom Auf­trag­neh­mer bei des­sen Lie­fe­rant be­reits be­stellt wurde.

VI. Kei­ne Pflicht zur per­sön­li­chen Leistungserbringung

Der Auf­trag­neh­mer ist nicht ver­pflich­tet, die ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen per­sön­lich zu erbringen.

Der An­spruch auf die Dienst­leis­tung ist nur mit aus­drück­li­cher Zu­stim­mung des Auf­trag­neh­mers übertragbar.

Ins­be­son­de­re im Hin­blick auf ei­ne ent­gelt­li­che Ter­min­re­ser­vie­rung ist dem Auf­trag­ge­ber be­wusst, dass der Auf­trag­neh­mer kei­ne Or­ga­ni­sa­ti­on vor­hält, die im Fall der per­sön­li­chen Ver­hin­de­rung ei­nen Er­satz­fo­to­gra­fen ga­ran­tiert. Zu ei­ner ent­spre­chen­den Or­ga­ni­sa­ti­on ist der Auf­trag­neh­mer auch nicht ver­pflich­tet. Nichts des­to trotz wird sich der Auf­trag­neh­mer ent­spre­chend sei­ner kon­kre­ten Mög­lich­kei­ten bei ei­ner per­sön­li­chen Ver­hin­de­rung be­mü­hen ei­nen Er­satz­fo­to­gra­fen zu stel­len bzw. vor­zu­schla­gen. Hier­auf hat der Auf­trag­ge­ber je­doch kei­nen An­spruch. Ei­ne per­sön­li­che Ver­hin­de­rung ist ins­be­son­de­re Krank­heit, je­doch nicht ei­ne Überbuchung.

Ist die Leis­tungs­er­brin­gung durch den Auf­trag­neh­mer zum ver­ein­bar­ten Zeit­punkt bzw. im ver­ein­bar­ten Zeit­raum nicht mög­lich, so tritt Un­mög­lich­keit mit den ge­setz­li­chen Fol­gen ein. Ei­ne ver­ein­bar­te Ter­min­re­ser­vie­rungs­ge­bühr ist zu­rück­zu­er­stat­ten, wenn we­gen Ver­hin­de­rung des Auf­trag­neh­mers im re­ser­vier­ten Zeit­raum bzw. zum re­ser­vier­ten Ter­min kei­ne Fo­to­auf­nah­men statt­fin­den kön­nen. In al­len an­de­ren Fäl­len der Un­mög­lich­keit ist ei­ne ver­ein­bar­te Ter­min­re­ser­vie­rungs­ge­bühr nicht zurückzuerstatten.

VII. Haf­tung des Auftragnehmers

Der Auf­trag­neh­mer haf­tet nur für vor­sätz­li­che und grob fahr­läs­si­ge Pflicht­ver­let­zun­gen, so­fern die­se kei­ne ver­trags­we­sent­li­chen Pflich­ten, Schä­den aus der Ver­let­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Ge­sund­heit oder Ga­ran­tien be­tref­fen oder An­sprü­che aus dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz be­trof­fen sind. Glei­ches gilt für Pflicht­ver­let­zun­gen der Er­fül­lungs­ge­hil­fen des Auftragnehmers.

VIII. Da­ten­schutz­er­klä­rung

Der Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tet sich, die vom Auf­trag­neh­mer über­ge­be­ne Da­ten­schutz­er­klä­rung recht­zei­tig vor dem Be­ginn der Fo­to­auf­nah­men an an­de­re Per­so­nen, die fo­to­gra­fiert wer­den sol­len, wei­ter­zu­ge­ben. Der Auf­trag­ge­ber stellt den Auf­trag­neh­mer von For­de­run­gen Drit­ter frei, die dar­aus re­sul­tie­ren, dass die Da­ten­schutz­er­klä­rung nicht wie ver­ein­bart wei­ter­ge­ge­ben wurde.

IX. Ur­he­ber­recht des Fotografen

Ur­he­ber- und Leis­tungs­schutz­rech­te gem. §§ 1, 2 Abs. 2ff UrhG, so­wie § 72 UrhG ste­hen al­lein dem Auf­trag­neh­mer zu. Dem Auf­trag­ge­ber wird al­ler­dings ein gem. Ziff. II 2.) nä­her be­schrie­be­nes Nut­zungs­recht ein­ge­räumt. Es wird klar­stel­lend dar­auf hin­ge­wie­sen, dass hier­nach dem Auf­trag­ge­ber vom Auf­trag­neh­mer zwar ein Recht zur nicht­kom­mer­zi­el­len Ver­öf­fent­li­chung ein­ge­räumt wird, der Auf­trag­neh­mer al­ler­dings nicht auf sein Recht auf An­er­ken­nung der Ur­he­ber­schaft gem. § 13 UrhG z.B. durch Na­mens­nen­nung, Ver­lin­kung etc. ver­zich­tet. Der Auf­trag­neh­mer hat au­ßer­dem gem. § 14 UrhG ein Recht dar­auf, dass sein Werk nicht be­ein­träch­tigt oder ent­stellt wird. In die­sem Sin­ne ist ins­be­son­de­re die Bild­be­ar­bei­tung durch den Auf­trag­ge­ber nicht ge­stat­tet. Ei­ne un­zu­läs­si­ge Be­ar­bei­tung stellt ins­be­son­de­re die Hin­zu­fü­gung von Fil­tern, die SW-Um­wand­lung o.ä. dar.

X. Sal­va­to­ri­sche Klausel

1.) Soll­ten ein­zel­ne Be­stim­mun­gen die­ses Ver­tra­ges un­wirk­sam oder un­durch­führ­bar sein oder nach Ver­trags­schluss un­wirk­sam oder un­durch­führ­bar wer­den, bleibt da­von die Wirk­sam­keit des Ver­tra­ges im Üb­ri­gen un­be­rührt. An die Stel­le der un­wirk­sa­men oder un­durch­führ­ba­ren Be­stim­mung soll die­je­ni­ge wirk­sa­me und durch­führ­ba­re Re­ge­lung tre­ten, de­ren Wir­kun­gen der wirt­schaft­li­chen Ziel­set­zung am nächs­ten kom­men, die die Ver­trags­par­tei­en mit der un­wirk­sa­men bzw. un­durch­führ­ba­ren Be­stim­mung ver­folgt ha­ben. Die vor­ste­hen­den Be­stim­mun­gen gel­ten ent­spre­chend für den Fall, dass sich der Ver­trag als lü­cken­haft erweist.

2.) Das Ver­trags­ver­hält­nis un­ter­liegt dem deut­schen Recht.

3.) Von die­sen AGB kann nur durch Ver­ein­ba­rung min­des­tens in Text­form ab­ge­wi­chen wer­den. Für Ne­ben­ab­re­den wird eben­falls min­des­tens Text­form vereinbart.